"Die anhaltende Krise in der Ukraine offenbart ein schwerwiegendes Defizit amerikanischer Außen- und Sicherheitspolitik: Washington hat verlernt, Russlands strategische Interessen und Motive zu erkennen und zu begreifen. Die Folgen dieser Fehlwahrnehmung befeuern die aktuelle Konfrontation, legen den Grundstein für künftige Konflikte und verhindern einen konstruktiveren Kurs gegenüber dem Kreml. Eine (neo)realistische Analyse von Deep Cuts Commissioner Ulrich Kühn für die neueste Ausgabe des "ADLAS"-Magazins (ab S. 29). Click here ...

Eine Konferenz zur Überprüfung des Nuklearen Nichtverbreitungsvertrages endete jüngst ergebnislos. Dahinter steht ein Richtungsstreit über die Rolle von Atomwaffen. Nun müssen Deutschland und andere Mittelmächte Kompromissbereitschaft einfordern, meint Deep Cuts Commissioner Oliver Meier in seinem neuesten Meinungsartikel auf der Webseite der SWP. Click here ...

"The Vice Chairman of the Joint Chiefs of Staff delivered an unusually clear and coherent speech on U.S. missile defense policy at the Center for Strategic and International Studies (CSIS) May 19 in Washington.  Although Adm. James A. Winnefeld, Jr. emphasized in his remarks that U.S. missile defenses should be of no concern to Russia or China, it is easy to see how parts of his comprehensive presentation could be viewed from Moscow or Beijing as hypocritical, or at least deeply ironic," says Deep Cuts Commissioner Greg Thielmann in his latest analysis for the Arms Control Association. Click here ...

A Russian version of the latest Deep Cuts Report is out now! It contains 15 concrete recommendations for national governments on how to advance on the nuclear disarmament and confidence-building track and addresses directly responses to the Ukraine crisis, European security, the INF Treaty, strategic nuclear stability, the "P5" Process and the NPT framework. Click here ...

In his recent op-ed for the Moscow Times, Deep Cuts Commissioner Steve Pifer examines Ukraine's east/west divide and the impact of the on-going conflict in the country. Pifer argues that "One unintended consequence of the conflict is this sense of Ukrainian unity. The Russian president may himself recognize what his policies have done." Click here ...

Mit der Krise in der Ukraine erleben wir derzeit eine schleichene Auflösung bestehender Institutionen und Normen, argumentiert Deep Cuts Commissioner Ulrich Kühn in einem op-ed vom 22. Mai 2015 für die Webseite der Heinrich-Böll-Stiftung. Davon könnten auch die Verhandlungen um einen Atomwaffensperrvertrag betroffen sein. Ob die neue „humanitäre Initiative“ eine tragfähige Alternative darstellt, muss sich erst zeigen. Click here ...

On May 14, the Arms Control Association (ACA) held its Annual Meeting in Washington. ACA is one of the three institutions that coordinate the work of the Deep Cuts Commission. At the meeting, the panel on "The Big Chill: Russia, the West, and the Future of Nuclear Arms Control" featured Deep Cuts Commissioners Catherine Kelleher and Greg Thielmann (ACA) as well as Matthew Rojansky (Kennan Institute). In her intervention, Commissioner Kelleher repeatedly cited the latest report of the Deep Cuts Commission and referred to its concrete policy recommendations. The stream of the panel discussion can be accessed here ...

In der aktuellen Ausgabe der Russland-Analysen (Nr. 295, 08.05.2015) analysiert "Deep Cuts" Commissioner Ulrich Kühn die Ursachen und Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die europäische Sicherheitsarchitektur. Laut Kühn ist Russland "eine Macht, die sich am »Status quo« orientiert und die Erhaltung desselben als Handlungsmaxime sieht. Dies mag, gerade angesichts der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim und der fortgesetzten Destabilisierung der Ost-Ukraine, zunächst absurd klingen. Dabei entspricht Russlands Vorgehen in der Ukraine genau dem Kurs, den Moskau seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion immer verfolgt hat: die Wahrung des russischen Einflusses in den ehemaligen Sowjetrepubliken – dem »nahen Ausland« – und die gleichzeitige Verhinderung der fortgesetzten NATO-Osterweiterung. Diese außen- und sicherheitspolitischen Prioritäten haben sich seither nicht geändert; die Strategien zur Durchsetzung der russischen Interessen hingegen schon. Vielen westlichen Sicherheitsexperten sind die russischen Strategie-Wenden verborgen geblieben. Sie müssen nun Antworten auf die veränderte europäische Sicherheitslage finden. Vor dem Hintergrund der erneuten NATO-Russland-Konfrontation wird es dabei zunehmend schwieriger, die Instrumente kooperativer Sicherheitspolitik zu bewahren. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob es gemeinsam gelingt, die europäische Sicherheitsarchitektur neu zu beleben." Click here ...